Die chinesische Kryptobörse Huobi hat seinen Handelsplattform in Südkorea gestartet, wie aus einer offiziellen Ankündigung der Huobi Group vom 30. März herausgeht.



Huobis neue südkoreanische Tochtergesellschaft unterstützt 100 Altcoins und ermöglicht seinen Kunden den Handel auf 208 Märkten (77 ETH-Märkte, 98 BTC-Märkte und 33 USDT-Märkte).

Darüber hinaus bietet die Börse einen Anlegerschutzfonds und ein Programm zur schnellen Entschädigung von Anlegern im Falle von Verlusten, die außerhalb der Kontrolle der Anleger liegen.

Laut Coinmarketcap belegt die globale Börse Huobi Pro derzeit weltweit den zweiten Platz nach Handelsvolumen.

Die Huobi-Gruppe startete ihre Huobi Pro-Börse mit Sitz in Singapur, nachdem die chinesische Regierung im September 2017 gegen ICOs und inländische Krypto-Fiat-Börsen vorgegangen war. Die chinesischen Maßnahmen haben sich im Januar und Februar dieses Jahres weiter verschärft.

Inmitten dieses regulatorischen Ansturms zielt Huobi nun auf die Überseemärkte ab, wobei eine Markteinführung in den USA nach Südkorea geplant ist. Der südkoreanische Kontext bietet seine eigenen Versprechungen und Widersprüche.

Es wird geschätzt, dass das Land nach den USA und Japan die weltweit größte Krypto-Anwenderbasis hat. So gab es beispielsweise den koreanischen Krypto-Rausch, bei dem Altcoins bis Anfang des Jahres noch um rund 30% über anderen Märkten gehandelt wurden. Das Land soll ein Dutzend Kryptobörsen haben.

Im Dezember 2017 verbot die koreanische Regierung den anonymen Kryptohandel woraufhin im Januar 2018 über 200.000 Südkoreaner eine öffentliche Petition unterzeichneten, nachdem sie Gerüchte über ein völliges nationales Verbot des Kryptohandels falsch interpretiert hatten.

Die südkoreanische Regierung will angeblich ihr Verbot von ICOs aufheben und sechs große nationale Banken unterstützen weiterhin den Handel mit Kryptowährungen.

Ein steuerlicher Rahmen für den südkoreanischen Krypto-Markt soll im Juni vorgestellt werden.



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Veröffentlicht von Jasmin

Gelernte Betriebswirtin und arbeitet in der Finanzbranche. Ich bin von den Möglichkeiten fasziniert, wie die Blockchain-Technologie die Finanzwelt verändern kann.