Laut einem heute veröffentlichten Bericht der japanischen Zeitung Nikkei wurden in Japan im Jahr 2017 über 6,2 Mio. US Dollar (662,4 Mio. Yen) an Kryptowährungen aufgrund von Betrug und Diebstahl gestohlen, so die Statistik der japanischen National Police Agency (NPA).



Diese Zahl beinhaltet nicht den über 500 Millionen Dollar teuren NEM-Hack der japanischen Kryptobörse Coincheck Ende Januar.

Nikkei schreibt, dass laut NPA 16 Kryptobörsen und 3 Unternehmen mit Krypto-Wallets – alle nicht namentlich genannt – die Opfer aller 2017 aufgezeichneten Krypto-Hacks waren. Von den 149 Fällen von „unberechtigten Zugriffen“ auf Krypto-Konten verwendeten die Wallets in etwa 80 Prozent (122 Fälle) keine „Zwei-Faktor-Authentifizierung“, sondern waren lediglich durch einen Benutzernamen und Passwort geschützt.

Die Währungen, die den größten Anteil des Hacks ausmachen, sind Bitcoin (85 BTC verloren), Ripple (55 XRP) und 13 weitere Altcoins.

Laut NPA-Daten stieg die Zahl der Hacks pro Monat, als der Preis von BTC stieg – 9 unbefugte Versuche im April 2017, 19 im Mai und 41 im Juni. Es gab 425 Fälle von illegalen Online-Überweisungen von Fiat-Währungen, was weniger als ¼ des von der NPA im Jahr 2014 festgestellten Betrags entspricht.

Nach dem Coincheck-Hack im Januar führte die japanische Financial Services Agency (FSA) Inspektionen der 15 noch nicht registrierten japanischen Kryptobörsen vor Ort durch. Von den 15 wurden 7 mit Verbesserungsvorschlägen versehen und 2 wurden wegen des Mangels an „den richtigen und erforderlichen internen Kontrollsystemen“ vorübergehend eingestellt.

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Veröffentlicht von Simon

Gründer von TheCoinGossip. Ich interessiere mich bereits seit 2011 für Kryptowährungen und fasziniere mich für die Blockchain-Technologie.