Die in Spanien ansässige internationale Bank Santander hat am heutigen Donnerstag als erste Bank den Start ihres Ripple-basierten Blockchain-Zahlungsnetzwerks bestätigt.



One Pay FX, das die Blockchain-Technologie von Ripple nutzt, um die Kosten und Wartezeiten bei internationalen Überweisungen zu reduzieren, wird nach Angaben des Unternehmens zunächst für Santander-Kontoinhaber in Spanien, Brasilien, Polen und Großbritannien zur Verfügung stehen.

„Ab heute können Kunden in Großbritannien mit One Pay Geld in ganz Europa und in die USA überweisen. In Spanien können Kunden nach Großbritannien und in die USA überweisen während Kunden in Brasilien und Polen nach Großbritannien überweisen können“, sagte die Vorstandsvorsitzende Ana Botín in einer begleitenden Pressemitteilung:

Überweisungen nach Europa können am selben Tag vorgenommen werden, und wir streben an, bis zum Sommer sofortige Überweisungen über mehrere Märkte anzubieten.

Santander und Ripple haben das Produkt über mehrere Jahre entwickelt, wobei erste Prototypen auf eine Blockchain-Lösung hindeuten, die bereits 2015 die notwendige Verbesserung gegenüber traditionellen Lösungen bringen konnte.

Im Jahr 2016 stellte die Bank in Großbritannien ihren Mitarbeitern Ripple-gestützte mobile Blockchain-Zahlungen zur Verfügung.

In Zukunft plant One Pay FX weitere Funktionen, darunter „sofortige internationale Zahlungen in mehreren Märkten vor dem Sommer“.

Damit hat Santander die konkurrierenden Banken geschlagen und die erste kundenfertige Ripple-Anwendung implementiert. Ähnliche Pläne sind derzeit mit Institutionen in Südkorea und Japan in Vorbereitung.

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Veröffentlicht von Jasmin

Gelernte Betriebswirtin und arbeitet in der Finanzbranche. Ich bin von den Möglichkeiten fasziniert, wie die Blockchain-Technologie die Finanzwelt verändern kann.