Die spanischen Steuerbehörden haben Anfragen über Auskünfte von Informationen über Investoren von Kryptowährungen an über 60 Unternehmen geschickt, bestätigte eine Quelle bei der Steuerbehörde des Landes gegenüber CoinDesk nachdem bereits in lokalen Medien davon berichtet wurde.



Laut der Quelle haben die Behörden 16 Banken, rund ein Dutzend Kryptobörsen und Unternehmen, die Kryptowährungsautomaten betreiben, sowie mehr als 40 Unternehmen, die Online-Krypto-Zahlungen akzeptieren, kontaktiert.

Die Behörde sucht nach detaillierten Informationen über Transaktionen von Kryptowährungen und die an ihrer Ausführung beteiligten Parteien bzw. Personen. Zu den angeforderten Daten gehören die Identität der Kunden des Unternehmens, Bankkonten- und Kreditkarteninformationen sowie die Beträge und Wechselkurse, die bei Transaktionen anfallen.

Die Quelle beschrieb die Datenanfragen als Auftakt zu einer potenziell formelleren Untersuchung und Überwachung und fügte hinzu, dass die Behörde bereits Analysen zur Verwendung von Kryptowährungen im Inland durchführt.

Die Nachricht kommt inmitten eines erhöhten Interesses der globalen Steuerbehörden an Kryptowährungen, nachdem deren Marktkapitalisierung im ersten Quartal 2018 zeitweise auf über 800 Milliarden Dollar angestiegen war.

In Spanien verfolgen die Nachrichten die Bemühungen des Finanzministeriums, das die Steuerbehörde beherbergt, Bitcoin und andere Kryptowährungen zu überwachen, so wie es im März dieses Jahres angekündigt wurde.

Damals versuchten Regierungsbeamte vor allem, die Technologie mit der organisierten Kriminalität zu verknüpfen und forderten eine verstärkte Aufsicht und Überwachung.

Folge uns auf Facebook und Twitter!

Veröffentlicht von Simon

Gründer von TheCoinGossip. Ich interessiere mich bereits seit 2011 für Kryptowährungen und fasziniere mich für die Blockchain-Technologie.